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KlimaEngel fahren Bus & Bahn
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Bus und Bahnfahren schützt Klima - Öffentlicher Nahverkehr erspart Bielefeld jährlich 18.000t CO2

Bei der Weltklimakonferenz auf der indonesischen Insel Bali wurde ausgiebig über den Klimaschutz diskutiert. Viele Bielefelder handeln bereits vor Ort: Sie fahren statt Auto mit Bus und Bahn. Und tragen so zur Einsparung des Treibhausgases CO2 bei. Darauf macht moBiel mit der breit angelegten Kampagne »KlimaEngel« aufmerksam. Jetzt sucht moBiel mit Radiospots und Plakaten Fotomodelle für künftige Aktionen.

»Rund 18.000 Tonnen des Treibhausgases CO2 sparen bereits heute pro Jahr alle Bielefelderinnen und Bielefelder ein, die mit Bus und Bahn fahren«, macht Wolfgang Brinkmann, Geschäftsführer moBiel, den Stellenwert des ÖPNV für den Klimaschutz deutlich. »Damit sparen sie genauso viel ein wie 24 große Windkraftanlagen mit je 2.700.000 kWh. Das ist der Grund, warum wir sie jetzt zu 'KlimaEngeln' ernennen«, erklärt er die Idee der Kampagne.
 
Busse und Bahnen produzieren pro Person und gefahrenen Kilometer nur rund ein Drittel des CO2-Ausstoßes eines Autos, errechnet der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV). Die Bielefelderinnen und Bielefelder legen einen Großteil der mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahrenen Kilometer mit der StadtBahn zurück. Ihre CO2-Bilanz ist noch besser: Im Vergleich mit dem Auto spart hier jede Fahrt 75% der CO2-Belastung. Zugrunde gelegt wird bei dieser Berechnung, dass die StadtBahn mit 300 Personen und das Auto mit durchschnittlich 1,2 Personen besetzt ist. 
 
»Diese Zahlen zeigen: Jeder Einzelne kann auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit etwas für den Klimaschutz tun«, sagt Hans-Jürgen Krain, Kaufmännischer Leiter von moBiel. »Jährlich über 40 Millionen Fahrgäste von moBiel engagieren sich damit also bewusst oder unbewusst im Klimaschutz«, fügt er hinzu.
 
KlimaEngel-Aktion: Fotomodelle gesucht
Für den umweltfreundlichen Umstieg auf Bus und Bahn werben ab dieser Woche Spots bei Radio Bielefeld und große Plakate an Haltestellen. Zwei professionelle Fotomodelle fordern die Bielefelder dazu auf »KlimaEngel« zu werden. Das ist wörtlich zu nehmen: moBiel bietet die Möglichkeit, als Fotomodell für künftige Plakate mitzumachen. Bewerben kann sich jeder. 
 
»Uns kommt es nicht darauf an, die neuen Miss und Mister Bielefeld zu finden. Mit uns fahren Senioren ebenso wie Kinder, Geschäftsleute, Studierende, Einkaufsbummler oder Hausfrauen und -männer - und viele andere. Wichtig ist uns, dass sich die Bewerberinnen und Bewerber mit dem Klimaschutz identifizieren und auch etwas dafür tun, indem sie bereits mit moBiel fahren. Willkommen sind uns auch Menschen, die die KlimaEngel-Aktion zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegt«, erläutert Krain.
 
moBiel trifft zusammen mit einer Agentur eine Vorauswahl unter den Bewerberinnen und Bewerbern, die dann zu einem Casting eingeladen werden. »Keine Angst, Dieter Bohlen sitzt nicht in der Jury«, lacht Brinkmann. Die ausgewählten Fotomodelle nehmen dann an einem professionellen Fotoshooting für weitere KlimaEngel-Plakate teil. Fest geplant sind bisher drei oder vier Plakate, die großformatig und beleuchtet an Haltestellen hängen und in den Fahrzeugen von moBiel zu sehen sind.
 
Krain deutet an, dass sich moBiel aber auch weitere Aktionen vorstellen kann: »Wir sind gespannt, wie die Resonanz ist. Vielleicht meldet sich ja auch eine ganze Abteilung eines Betriebes, die komplett mit Bus und Bahn zur Arbeit kommt. Daraus lassen sich dann sicherlich weiteren Ideen entwickeln.« Ein Honorar wird es nicht geben. »Es geht um den Spaß an der Aktion - und darum, für den Klimaschutz sichtbar einzutreten«, betont Krain. Bewerbungsschluss für die Teilnahme am KlimaEngel-Fotoshooting ist der 31.Januar 2008.
 
moBiel ist umweltfreundlich - KlimaEngel-Kollektion mit Spende für Baum-Pflanz-Aktion
Wie sehr öffentlicher Nahverkehr auch durch geringeren Flächenverbrauch das Klima schont, macht Brinkmann durch einen bildlichen Vergleich deutlich: »Wo Parkplätze sind, können keine Bäume stehen, die das CO2 reduzieren. 25.000 Pkw-Fahrten täglich ersetzt allein die StadtBahn-Linie 4. Würden die dafür nötigen Autos alle parken wollen, wäre der Parkplatz so groß wie 22 Fußballfelder.«
 
Platz für CO2 reduzierende Bäume will moBiel mit dem Verkauf von »KlimaEngel«-Werbeartikeln schaffen. Einen Teil des Verkaufspreises geht als Spende in eine lokale Baumpflanzaktion. »Wo und wie viele Bäume gepflanzt werden, hängt von der Höhe der eingehenden Spenden ab«, erläutert Wolfgang Brinkmann. »Wir hoffen also, dass möglichst viele der KlimaEngel-T-Shirts und Baumwoltaschen aus SKAL-zertifizierter Bio-Baumwolle verkauft werden.« Dazu gibt es noch einige andere Artikel wie z.B. Buttons oder Bleistifte.
 
Bus und Bahnfahren vermindert neben dem CO2-Ausstoß auch den Ausstoß von Feinstaub und Ruß. Durch Luftverschmutzung fühlen sich immerhin 46 Prozent der Menschen in Deutschland im Alltagsleben gestört. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des VDV. moBiel sorgt mit laufenden Investitionen in den Fuhrpark für Minderung der Luftverschmutzung. Die neuesten Busse verfügen über die Abgasstufe EEV, dem gegenwärtig anspruchsvollsten europäischen Abgasstandard für Busse und Lkw. 82% der moBiel-Busse fahren dank CRT-Filtertechnik rußfrei. Für die StadtBahn ist naturgemäß Ruß- bzw. Feinstaub kein Thema. Öffentliche Verkehrsmittel sind also eine wichtige Voraussetzung, um die Lebensqualität insbesondere in Städten zu verbessern.
 
Den Prospekt mit weiteren Informationen zur Bewerbung für das KlimaEngel-Fotoshooting gibt es im moBiel Haus, im ServiceCenter moBiel oder hier.

18. Dezember 2007